Ortsteil Hartschwand

Einwohner: 145 (Stand 31.12.2016)

Hartschwand ist eines der kleineren Dörfer in der Gemeinde Görwihl. Die geschützt im Tal des Höllbachs liegende Siedlung wird 1281 erstmals als "Hartolswende" genannt. Schon früh wurden hier mehrere Mühlen am Höllbach bezeugt. Seit Bestehen gehören die Einwohner zur Pfarrei Görwihl. Die Wallfahrtskapelle wurde 1848 gebaut und 1874 erweitert und mit einem Turm versehen. Auf dem Altar steht eine beachtliche Pieta aus dem Jahr 1742.

Wappen Hartschwand
 

Das Dorf wurde einst von Strittmatt aus verwaltet. Nach vielen Eingaben erlangte es 1844 seine politische Selbständigkeit als eigene Gemeinde. Damals zählte Hartschwand 312 Einwohner; Abwanderung und Auswanderung ließen die Seelenzahl des Dorfes bis auf die Hälfte schrumpfen. Im Zuge der Gemeindereform gab Hartschwand 1972 seine politische Eigenständigkeit auf und schloß sich Görwihl an.

Das Wappen zeigt in Silber auf einem grünen Dreiberg eine grüne Tanne. Es ist die alte Hauensteiner Tanne, seit 1901 in dieser Art geführt. Als die Gemeinde Hartschwand 1844 selbständig wurde, hatte sie anfangs im Siegel eine Tanne auf einem Anker stehend.

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